„Langsam kochte Wut in mir hoch…Nachdem ich eine Weile lang wie erstarrt dastand, rastete ich aus.“ Das könnte Jesus abends in sein Tagebuch geschrieben haben, nachdem er im Jerusalemer Tempel wutentbrannt die Tische der Händler umgeworfen hatte. So jedenfalls hat das eine Konfirmandin in ihrem inneren Monolog aufgeschrieben. Es gab auch einen Fragebogen, auf dem wir ankreuzen konnten, wie wir unsere Wut äußern, wie stark sie ist und was wir tun, um sie zu bewältigen.
Zum Mittagessen gab es Wraps mit Falafeln.
Am Nachmittag haben wir Techniken zur Wut-Bewältigung gelernt. Der Favorit der meisten war, mit einem Baseballschläger auf eine alte Matratze einzuhauen.

Man sollte auch mit Wachsmalstiften so wild man wollte auf Papier malen oder kritzeln und konnte es dann zerreißen oder zerknüllen und gegen die Wand schmeißen.

Auf dem Zeltplatz sollen wir einen Sprint hinlegen und dann so laut schreien, wie wir konnten. Ein Dezibel-Messer hat uns angezeigt, wie laut wir waren.

An einer Station sollte man Dosen vom Tisch wegfegen und zum Runterkommen gab es eine Station mit Atmen und Meditieren.
Abends haben wir wieder eine Stunde mit Lea gesunden, was wie immer viel Spaß gemacht hat. Die Nacht war sehr ruhig (diesmal saß Arne während der Leiterbesprechung auf dem Freisitz und niemand konnte heimlich raus.)
Von Niklas, Ilja und Esther



