Ankommen – Hohenfelde Ahoi!

04. Juli 2026

Es gibt Tage, die scheinen kein Ende zu haben. Und der heutige Tag gehört definitiv dazu.

Zu Hohenfelde gehört das Wecken durch die Jugendleitenden genauso dazu, wie der Frühsport und die Backschaft. Um kurz vor acht Uhr tönen also die ersten Klänge der Musikbox durch unser Freizeitheim. Pünktlich um viertel nach acht flitzen die Konfis über das Gelände, um noch pünktlich zum Frühsport zu kommen. Dabei konnten sie sich heute zwischen einem Sprung in die Ostsee, einem Spaziergang, einer Runde Yoga oder Joggen entscheiden.

Am Vormittag geht es dann vor allem darum, dass sich die Jugendlichen besser kennenlernen. Beim Speed-Dating, Simon-Says und Namensspielen wird hier der Anfang gemacht.

Nach dem wirklich leckeren Mittagessen und dem verzweifelten Versuch, bei Sturm ein Gruppenfoto zu machen, geht es am Nachmittag spielerisch weiter. Beim sogenannten „Chaosspiel“ suchen die Jugendlichen in kleinen Gruppen die Motive von Fotos auf dem ganzen Gelände. Und dabei bricht wirklich Chaos aus. Es wird gerannt, gerufen, gesucht, gemogelt und schließlich gewonnen. Was für eine hervorragende Gelegenheit, das Gelände besser kennenzulernen!

Vor dem Abendessen findet dann auch die erste Runde der sogenannten „Pflichtprojekte“ statt. Die Jugendlichen werden sich im Laufe der zwei Wochen regelmäßig in ihren gewählten Pflichtprojekten treffen und zu einem bestimmten Thema arbeiten. Während die Pfadfinder:innen heute ihr Logbuch erstellt haben, um sämtliche Erlebnisse in der Natur besser festzuhalten, wurden im Taufprojekt die Taufkerzen und Geschenke für die Täuflinge begonnen. Im Musikprojekt soll ein Lied zu und über Hohenfelde entstehen, die Türzeitung versteht sich als Gruppe von Journalist:innen des Freizeitheims und die Bastelgruppe hat Lesezeichen und Schlüsselanhänger gestaltet. Zeitgleich hat sich eine Gruppe von Schachspielern am großen Schachbrett getroffen und erste Züge eingeübt. Wir sind gespannt, was hier in den nächsten zwei Wochen noch entsteht!

Der Tag endet damit, dass wir im Großen Tagesraum Marmeladengläser gestalten. Die Idee ist, dass diese Gläser ein kleiner Ort werden, um Erinnerungen der Freizeit zu sammeln. Nach den Jugendfilmen „Die Wilden Hühner“ die sogenannten Marmeladenglasmomente. Bestimmt eine schöne Erinnerung am Ende der Zeit.

Zum Abendabschluss gibt es einen Rückblick auf den heutigen Tag, eine Geschichte über einen kleinen Seemann, der eine große Reise antritt und die Frage, was uns eigentlich in die nächsten zwei Wochen erwartet. Man munkelt, dass es genauso spannend sein wird, wie die Seereise aus der Geschichte.

Damit sind die gefühlt längsten 24 Stunden seit der Ankunft zu Ende. Der Blog wünscht eine gute Nacht!

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