In See stechen – die Reise beginnt!

07. Juli 2026

Nach dem gestrigen Sonnenschein hängen zum Start der Woche dicke Regenwolken über unserem Freizeitheim in Hohenfelde. Die Speckflagge klebt traurig am Flaggenmast und der Horizont der Ostsee verschwindet im Dunst. So ein Wetter ist dann auch genug, um die Herzen der Jugendleitenden zu erweichen und den Frühsport an diesem Tag ausfallen zu lassen. So können sich die Jugendlichen nach dem Wecken noch einmal in ihren Betten umdrehen und ein bisschen später in den Tag starten.

Nachdem am gestrigen Tag Pastor Eike Blüthner nach Hohenfelde angereist ist, starten heute die Konfi-Inhalte. Das Thema des Tages: In See stechen – die Reise beginnt. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem eigenen Glauben der Konfis. Was bedeutet Glaube und Religion für mich? Wer oder was ist eigentlich Gott? Was kann Religion geben? Mit verschiedenen Methoden und an unterschiedlichen Stationen haben die Jugendlichen beispielsweise überlegt, welche Symbole und Worte ihren Glauben beschreiben oder was man einer Person antworten könnte, die meint, dass Religion nur etwas für Verrückte oder Schwächlinge sei.

In der Mittagspause darf natürlich das obligatorische Fußballspiel nicht fehlen, die Niederlage eine Blamage für das Team der LaLaLeiter.

Am Nachmittag ging es dann darum, Religion als Gegenentwurf zu Selbstoptimierung und Leistungsdruck und somit auch als eine Stütze kennenzulernen. Zu Beginn haben die Konfis dabei überlegt, in welchen Feldern und Bereichen sie denn selbst den größten Druck verspüren. Nach einer Stationsarbeit zu diesem Thema haben die Konfis ihr eigenes Glaubensverständnis formuliert. Aus diesen ist dann ein gemeinsames geschrieben worden, was nach dem Gemeinsamen Abschluss seinen Weg in das Marmeladenglas gefunden hat.

Der Gemeinsame Abschluss ist an diesem Tag besonders schön. Das gemeinsame Glaubensverständnis wurde nicht nur vorgelesen und ins Marmeladenglas gepackt, sondern am Ostseestrand in einer Flaschenpost auch auf Reise geschickt. Kurz vor dem Schlafengehen saßen wir dann noch einmal am Kamin zusammen. Hier wurden Zettelchen, auf die die Jugendlichen geschrieben hatten, was ihnen den größten Druck bereitet, verbrannt und somit das in die Flammen geworfen, was in Hohenfelde nichts zu suchen hat. Was ein schöner Abschluss für diesen Tag.

Der Blog wünscht sich besseres Wetter für die nächsten Tage und verabschiedet sich damit für den heutigen Abend!

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