Zukunft nach dem Herbst?

13. Oktober 2026

Zukunft nach dem Herbst? Wie würde die Welt aussehen, wenn…? Das sind Fragen, die wir uns am heutigen Tag gestellt haben. Es sollte sich um die eigene, aber auch um die gemeinsame und gesellschaftliche Zukunft drehen.

Dafür konnten sich die Jugendlichen am Vormittag überlegen, ob sie einen Workshop zum Vision Board oder zum Thema Finanzen belegen. Die Idee eines Vision Boardes ist es, sich bildlich zu überlegen, wie die eigene Zukunft aussehen soll. Auf einer kleinen Leinwand haben die Jugendlichen also mit Stickern, Stiften, Bildern und Farbe gestaltet, was sie sich für die nächsten Jahre wünschen. Und genau solche Bilder machen es oft leichter, diese persönlichen Ideen und Ziele zu verfolgen. Im Finanz-Workshop wurden Grundlagen zum Thema Geld vermittelt. Was ist eigentlich eine Geldanlage, wie mache ich das, wozu ist das notwendig? Was ist überhaupt eine Steuererklärung?

Zur Belohnung gab es ein leckeres Mittagessen und eine entspannte Mittagspause, in der natürlich wieder eine Runde Fußball gespielt wurde.

Am Nachmittag haben die Jugendlichen noch einmal ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und zur Frage „Wie würde die Zukunft aussehen, wenn…?“ in Kleingruppen einen Kurzfilm gedreht. Während eine Gruppe sich überlegt hat, wie es wohl in Hohenfelde in 50 Jahren aussieht (digitale Klingelzeichen, Roboter für die Backschaft, Einlass in den Großen Tagesraum per Fingerabdruck…), hat eine andere die Übernahme der Weltherrschaft durch eine KI auf humorvolle Weise nachgestellt. Die Ergebnisse sollen am Freitag beim Bunten Abend gezeigt werden, was wir gespannt erwarten.

Nach dem Abendessen ging es dann noch einmal um die individuelle Zukunft der Teilnehmenden. Dazu wurde ein zusammengeschnittenes Video von einigen jungen Leuten gezeigt, die in wenigen Minuten von ihrer Zeit nach der Schule berichteten und das ganze mit Bildern unterlegt haben. Die Leute in ihren 20ern haben von verschiedenen Wegen nach der Schule berichtet. Realschulabschluss, Ausbildung, Abi an der Abendschule, Studium. Arbeiten, Reisen in Australien und Neuseeland, Studium. Freiwilliges ökologisches Jahr, Ausbildung, Lehramtsstudium. Erstes Studium, Sinnkrise, Neuorientierung, zweites Studium. Mittelmäßiges Abi, FSJ im Krankenhaus, mehrere Jahre Arbeit und dann doch noch Medizinstudium. Freiwilliger Wehrdienst bei der Bundeswehr. Arbeit mit Schildkröten oder Korallenriffen und anschließendes Biologiestudium. Vor allem aber die Botschaft: nehmt euch die Zeit, herauszufinden, was euch Spaß macht. Der Weg dahin muss nicht gradlinig sein. Probiert verschiedene Dinge aus, lernt Leute kennen, bereist die Welt.

Nach dieser Inspiration haben die Jugendlichen dann auf Steine geschrieben und gemalt, was sie für die Zukunft hinter sich lassen wollen und was nicht Teil der nächsten Jahre sein soll. Diese Steine wurden dann in die Ostsee geworfen, als Zeichen, etwas hinter sich zu lassen. Beendet wurde der Tag dann mit im großen Tagesraum mit dem gemeinsamen Singen.

Morgen steht ein Ausflug an, wir freuen uns auf einen Tag in Kiel.

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