Manchmal fürchte ich mich

11. Juli 2025

Heute haben wir uns mit unseren Ängsten beschäftigt. Die Jünger von Jesus hatten zum Beispiel panische Angst zu ertrinken, als sie mal mit ihren Booten in einen Sturm geraten sind. Danach sind wir alle auf den Fußballplatz gegangen und da haben Jugendleiter Nummern mit 1-5 hochgehalten. Wir wurden zu unterschiedlichen Ängsten befragt und sollten uns je nach Stärke der Angst einer Nummer zuordnen. Dann haben wir darüber in der jeweiligen Gruppe gesprochen. Bei der Angst vor Rechtsradikalen waren viele Jungs bei 1 und Mädchen bei 5. Bei der Angst, ausgeschlossen zu werden, waren wir dagegen sehr gemischt.

Zwischendrin haben wir eine Runde „Wer hat Angst vor dem Zeltplatzmonster“ gespielt. Bei „Und wenn er aber kommt, dann laufen wir davon“ sind wir losgerannt und haben versucht, uns nicht vom Monster fangen zu lassen.

Am Nachmittag haben wir uns in unterschiedlichen Stationen mit Angst beschäftigt: einen Parkour mit verbundenen Augen durchlaufen, Bilder zu unseren Ängsten malen, Sorgenfresser basteln, ein bisschen Theorie über das Phänomen von Angst hören und ein Gebet schreiben, das unsere Ängste vor Gott bringt.

Fast alle wollten sich heute Henna-Tattoos machen lassen. Die werden hoffentlich noch bisschen halten, wenn wir wieder zuhause sind!

Der Abendabschluss war heute am Lagerfeuer. In einem langen Gebet wurden viele unserer Ängste zusammengefasst. Da gab es die Angst vor dem dritten Weltkrieg, überhaupt vor der Zukunft und dem Klimawandel. Aber auch viele Ängste um unsere Familien und vor dem Alleinsein. Wir hatten unsere Ängste auch aufgeschrieben und konnten sie dann entweder ins Feuer werfen oder in unseren Sorgenfresser stecken. Das Highlight war, dass es dann noch Marshmallows gab!

Und dann war da noch ein sagenhafter Sonnenuntergang…

Von Ilja, Aurelia, Isabelle und Esther

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