Statt eines klassischen Blogbeitrages gibt es heute den Logbucheintrag, der zum Abendabschluss vorgelesen wurde. Denn ein Logbuch muss auf jeder Seereise geführt werden.

Logbuch, 09.07.2026. 20 Grad, Sonne Wolken. Hohenfelde und Lübeck.
Heutiger Tag Landgang. Wir verlassen unser Freizeitheim in Hohenfelde und machen uns auf den Weg nach Lübeck.
Der Morgen ein wenig chaotisch, die Teller beim Frühstück übervoll, denn es wird nicht nur gefrühstückt, sondern auch Proviant für die Reise geschmiert. Eine Backschaft der Leitenden in Lichtgeschwindigkeit. Dann müssen die Teilnehmenden gezählt und auf die Busse aufgeteilt werden. Auch auf der Anreise selbst eine kleine Kursänderung, Sperrung und Stau zwingen uns zu einem Umweg.
In der Stadt selbst verliert sich die Crew nach dem Besuch der Marienkirche. In kleinen Gruppen erkunden die Konfis die Stadt. Es wird gegessen, geshoppt, Fotos gemacht und gedruckt, eine Zeit ohne direkte Aufsicht der Jugendleitenden genossen. Auch die Jugendleitenden genießen zwei Stunden der Ruhe. Es gibt Pizza, die weit über den Tellerrand reicht und ein großes Eis. Am Holstentor trifft sich die ganze Crew wieder. Alle mit voll gepackten Taschen und Tüten und vielen Geschichten im Gepäck.
Hier stellen wir einen neuen Rekord auf: in knappen 4 Minuten stellen wir uns in einer Zweierreihe auf und zählen ab. Dann die frohe Botschaft, dass es wirklich alle der 75 Teilnehmenden selbstständig und rechtzeitig zum Treffpunkt geschafft haben. Das Geschrei ist dabei für die umstehenden Menschen bestimmt ein Spektakel, genauso das Bild, wenn knapp 100 Menschen in durch die Straßen ziehen.
Die Heimreise nach Hohenfelde vergeht wie im Flug und zu unserem Glück hat Smutje Luka während unserer Abwesenheit für uns gekocht. Nudeln mit Bolognese. Da werden ein, zwei, in manchen Fällen sogar drei große Nudelteller gefuttert. Zum Nachtisch gibt es dann noch Joghurt, spätestens jetzt sind alle pappsatt.
Aber das Programm für diesen Tag ich noch nicht zu Ende. Denn der Tag der Polonaise ist gekommen. Endlich. In Zweierreihe geht es über den Fußballplatz, denn wo auch sonst sollte man die Mischung aus Tanz, Choreografie und klassischer Polinaise aufführen? Dabei fallen Kommandos wie: jetzt eine Verbeugung, hier ein Knicks, dort ein Spalier mit Dach, dann einer ohne, jetzt der Springspalier mit Drehung. Mit Drehung, erst rechts, dann links.
Von dort geht es in den Großen Tagesraum, natürlich unter dem Volleyballnetz durch. Im Raum selbst eine richtige Fete, es wird gesungen, getanzt und einander in den Armen gelegen. „Welch ein Tag, die Welt steht still, ein schöner Tag“, tönt es zum Abschluss.
Jetzt sind wir auf Kurs für die letzte Woche. Die erste Hälfte ist geschafft, wir haben bereits viele schöne Erinnerungen gesammelt und freuen uns auf die nächsten Highlights. Volle Fahrt voraus!









