Liebe Leserinnen und Leser, bestimmt sind alle schon ganz gespannt wie es mit dem “Abenteuer Religion” weitergeht. Der vierte Tag startete mit einer ordentlichen Frühstporteinheit. Egal ob, Yoga, Joggen, Schwimmen oder Fitness, alle haben sich bewegt und sind sportlich in den Tag gestartet.
Nach dem gemeinsamen Frühstück, ging auch schon das Plenum los. Diesmal waren die Konfirmand:innen gefragt. Erstaunlich wie viel sie schon über den Buddhismus wussten. Da waren alle ganz beeindruckt. Nach dieser spannenden Fragerunde, ging es mit den Klausuraufgaben weiter. Hierbei haben die Konfis sich in verschiedenen Stationen kreativ ausgetobt, zum Beispiel beim Darstellen der Vier Ausfahrten Siddhartha Gautamas als Standbild. Nach dem Mittagessen zog dann ein Gewitter auf, dass aber von allen im großen Tagesraum mit viel Spiel und Spaß gemeinsam überwunden wurde.
Nach einem leckeren Stück Kuchen, ging’s weiter im Programm: Meditation. Eine sehr schöne und vor allem außergewöhnlich ruhige Situation hier in Hohenfelde. Alle haben sich an diesem Nachmittag gut erholt, denn außer der Meditation wurde auch noch Zentangle angeboten.
Nach dieser ganzen Erholung ging’s spannend weiter. Speed Bonding hieß der nächste Tagesordnungspunkt. Da fragen sich jetzt bestimmt viele, was das ist. Speed Bonding ist eine Kennenlernmethode, bei der die gegenüber stehenden Personen für eine gewisse Zeit über bestimmte Fragen diskutieren. Ein Beispiel für eine solche Frage ist: “Wenn du eine Nudelsorte wärst, welche wärst du und warum”. Klar, dass alle sich bei so essentiellen Fragen besser kennengelernt haben.
Nach so einem entspannenden aber natürlich auch aufregenden Nachmittag hatten alle Hunger und so wurde das Abendbrot gerne gegessen. Am Abend dann wurden die Konfis wieder kreativ in ihren Pflichtprojekten- von Taufkerzen Gestaltung bis zu interviewen war alles dabei. Die Energie wurde dann beim gemeinsamen “wir Singen” rausgelassen. Und der Abend wurde am Strand gemeinsam beendet.
Ein aufregender Tag ging zu Ende und wir freuen uns auf jeden der noch folgen wird!
Die Leiter:innen sind schockiert, der heilige Freizeitplan hat sich verändert. Denn, statt wie seit Jahrzehnten gewohnt, startet heute der Hinduismus-Tag nicht wie gewohnt mit einem Plenum, sondern mit einem Gottesdienst. Wie auch von zahlreichen Sonntagen in Bremen gewohnt, lauschen die Konfis den Worten von Pastorin Esther Joas und sind gespannt auf das darauffolgende Plenum: Heute kommt der Erste und leider einzige Gast der der Freizeit.
Ramesh, der Gründer und Vorsitzende des Sri Varasiththivinayakar Hindutempels aus Bremen kommt ins Freizeitheim, um nach einer kurzen Präsentation der Leitenden den interessierten Konfirmand:innen alle Fragen über Karma, rote Punkte auf der Stirn und die über 330 Millionen verschiedene hinduistischen Götter zu beantworten.
Daraufhin gestalteten die Zimmer- und Zeltgruppen gemeinsam einen eigenen Altar für den Elefantengott Ganesha, um für ihr Glück zu beten. Später am Tag, geleitet von Ramesh, wurde eine kleine Puja (das Hindu Pendant zum Gottesdienst) am eigenen Altar gefeiert. Mit Räucherstäbchen und Glockengeläut wurden Geister vertrieben und Götter geweckt. Danach konnten sich die Konfis ein drittes Auge auf die Stirn geben lassen und ihre Gebete Ganesha vorbringen.
Aus gefühlten 330 Millionen Vorlagen konnten sich die Konfis auch Motive für Henna Tattoos aussuchen und verbrachten damit ihren restlichen Nachmittag beim bisher beliebtesten Freizeitprojekt der Woche.
Um den Tag fröhlich und festlich ausklingen zu lassen, wurde bei traditioneller hinduistischer Musik Ganesha, angelehnt ans Ganesha Chaturthi Fest, am Strand von Hohenfelde mit im Winde verstreuten Opfergaben aus Blättern und Blüten verabschiedet. Und während die Blütenblätter im Licht der untergehenden Sonne auf der Ostsee davon drifteten, fielen auch den Konfirmand:innen in ihren Zelten und Zimmern in den Schlaf.
Heute fand der erste unserer Religionstage statt – Thema waren die Indigenen Glaubensrichtungen. Im gemeinsamen Plenum haben wir eine Weltreise von den Stämmen Südamerikas bis hin zu den Germanen gemacht und sind in der Klausuraufgabe dann noch tiefer in das Thema eingestiegen – die Konfirmand*innen haben sich in Kleingruppen zusammengefunden (immer ein Zelt und ein Zimmer) und einen der im Plenum vorgestellten Bräuche in Szene gesetzt.
Nachdem wir uns am Nachmittag nicht nur mit Pflichtprojekten vergnügt, sondern auch Sonne und Ostsee ausgenutzt haben (gebadet wurde sogar zweimal, weil die Wellen so toll waren), fand ein Indiaka-Turnier und parallel Traumfänger-/Sorgenpüppchen-Basteln statt. Dann ging es über zum Gemeinsamen Abschluss.
Matthis ist der Gewinner des Indiaka-Turniers
Der wurde vor allem von den Konfirmand*innen eingeleitet – jede der Gruppen stellte ihren vormittags eingeübten Brauch vor; in der Sandkiste wurde Mutter Erde in einem Südamerikanischen Brauch geehrt, dann ging es zum Fußballplatz, auf dem die Australischen Traumpfade abgelaufen wurden. In der Südkuhle wurde ein Regentanz getanzt (Nachtrag: der Regen hat nicht lange auf sich warten lassen, schon am nächsten Morgen war alles nass) und am Boot wurde ein Nordischer Trinkbrauch (natürlich mit Wasser…) praktiziert. Weiter ging es zum Mühlstein, mit den südamerikanische Namensriten und dann mit einem Standbild zu den verschiedenen germanischen Opfergaben. Die letzte Station lag kurz vor dem Strandeingang, gezeigt wurde der nordamerikanische Heiltanz – auch der hat gewirkt, die schwerkranken Konfirmand*innen konnten aufstehen und mit uns zum Strand weiterziehen. Bei schönstem Abendhimmel haben wir uns mit einer Sage verabschiedet. Hier noch ein Zitat aus eben dieser Sage, die von der Tradition der Traumfänger erzählt: „Benutze das Netz um Dir und Deinem Volk zu helfen … um Deine Ziele zu erreichen und von den Ideen, Träumen und Visionen Deines Volkes Gebrauch zu machen. Wenn Du an den Großen Geist glaubst, wird das Netz Deine guten Ideen auffangen und die schlechten werden durch das Loch hindurch fliehen und nicht mehr länger Teil Deines Lebens sein“.
liebe Grüße aus dem wundervollen Hohenfelde. Nun ist es vollbracht, der erste ganze Tag in Hohenfelde auf der diesjährigen Sommerfreizeit liegt hinter uns. Los ging es in den frühen Morgenstunden mit einem Corona Test für alle. Dabei positiv hervorzuheben sind die negativen Ergebnisse aller! Los ging es mit dem ersten Frühstück – leider aufgeteilt auf den Spielraum und den Großen Tagesraum. Lecker Brötchen, Müsli und Kakao haben alle sehnlichst erwartet.
Auf dem Programm in diesem „Abenteuer Religion“ stand heute thematisch die Frage, wieso Menschen eigentlich Religionen gründen? Was leitet sie dahin, wieso brauchen und wollen wir so etwas? Nach einem gemeinsamen Plenum mit einleitenden Inhalten ging es in die Zimmer und Zeltgruppen. Dort wurden die Werte, Symbole und Grundgedanken einer eigenen Religion entworfen. Anschließend ging es in die Südkuhle zum Aufnehmen des gemeinsamen Gruppenbildes.
Auch abgelichtet wurden die Leitenden:
Mittags wurde fein gegessen, in der folgenden Mittagspause wurde Fußball gespielt und etwaiger verloren gegangener Schlaf nachgeholt. Um 14:30 hat die wundervolle Badeleitung, die beim Zeltaufbau bereits heroisch die Badeleine rausgebracht hat, den Strand geöffnet und beaufsichtigtes Baden in der Ostsee angeboten. Nach leckeren Apfeltaschen um 15:00 ging es Nachmittags in Runde zwei der inhaltlichen Arbeit.
Vor dem Abendbrot wurden diverse Freizeitprojekte angeboten: so wurde Fußball gespielt, Hohenfeldearmbänder gebunden und Bauchworkouts angeboten. Nach dem Abendbrot gab es die erste Runde der Pflichtprojekte angeboten. So gibt es Gartenarbeit, Teestube gestalten, Taufvorbereitung, Lagerzeitung, Vorbilder und Lagerumfragen.
Nach einem wunderschönen gemeinsamen Abschluss mit Singen und Lesungen am Strand geht es nun für alle Konfirmand:innen ins Bett.
Es ist endlich wieder soweit, nach über einem ganzen Jahr ohne „Abenteuer Religion“. Die langersehnte Konfirmand:innen Freizeit in Hohenfelde findet statt. Getestet, mit Hygienekonzept, und Masken auf den Gesichtern aller Freizeitteilnehmenden starten die Busse mit der üblichen leichten Verspätung in Richtung unseres geliebten Freizeitheimes an der Ostsee.
Die knapp 4 Stunden Busfahrt vergingen wie im Flug und so wurden die Konfirmand:innen bei ihrer Ankunft mit Kuchen auf dem Zeltplatz empfangen.
Nachdem die Zimmer und Zeltleitenden kennengelernt und das Gelände erkundet wurde war es auch schon Zeit für das Abendessen, dieses Jahr jedoch etwas ungewohnter. Da aufgrund der aktuellen Coronabestimmungen nicht alle Freizeitheimbewohner:innen im „Großen Tagesraum“ speisen können gibt es nun einen zusätzlichen Speiseraum in Spielhaus, damit auch ja keiner hungrig ins Bett gehen muss.
Ans ins Bett gehen war aber für die Konfis nach dem Abendessen überhaupt nicht zu denken, gut gestärkt wurde danach nämlich beim „Chaos-Spiel“ das Gelände und Freizeitheim in den Zimmer- und Zeltgruppen spielerisch erkundet.
Um den Abend schön ausklingen zu lassen zog die gesamte Bewohnerschaft an den Strand um dort, im Schein der Fackeln und des Sonnenuntergangs, Pastorin Esther Joas zu lauschen.
Und so ging mit dem Vaterunser und einem ersten „Herr bleibe bei uns“ der erste Tag zu ende und die Sonne über dem Strand von Hohenfelde unter.