Liebe

Liebe

Heute ging es um die Liebe. Wir sind eingestiegen mit Gedanken an Menschen, die wir sehr mögen und lieben. Das haben wir dann auch aufgeschrieben. Anschließend haben wir in Gruppenarbeit zehn verschiedene Bibelstellen zum Thema Liebe kennengelernt: Wie Jakob um seine geliebte Rahel wirbt, wie der Prinz Jonathan David liebt, wie Josef trotz des bitteren Verrats seine Brüder und seinen Vater liebt. Die Bibelstellen haben wir dann auf Plakaten zusammengefasst, die hinterher von den Ex-Konfis vorgestellt werden sollten.

Nach dem Mittagessen ging es dann um 14 Uhr zum Baden in die eiskalten Ostsee. Es wurde mit Seetang geworfen und kaum einer blieb trocken.

Auf die heißbegehrte Keksausgabe folgte schon das zweite Plenum. In unseren Kleingruppen zogen wir von Plakat zu Plakat und hörten aufmerksam den Ex-Konfis zu.

Auch an unseren Pflichtprojekten arbeiteten wir mit viel Engagement weiter. Es wurde gebastelt, getanzt, gezeichnet, interviewt und debattiert. Anschließend konnten wir bei Volleyball und Sonne die Freizeit genießen. Am Abend wurden noch Freizeitprojekte angeboten. Wir waren Spazieren, haben Armbänder gemacht und Volleyball auf dem Zeltplatz gespielt.

Geborgenheit

Geborgenheit

Am heutigen Tag stand das Thema Geborgenheit an. Der Tag begann wie gewohnt mit dem Wecken um 8:00 Uhr. Zur Gestaltung dieses Tages war der Schauspieler und Gründer der Kultureinrichtung OpusEinhundert, Alexander Hauer, eingeladen. Alexander hat mit uns eine Choreo zum Thema Geborgenheit erarbeitet.

Wir haben in verschiedenen Gruppen Formierungen gebildet und am Nachmittag unterschiedliche Standbilder kreiert und diese vorgeführt. An einer Stelle ist jeder durch eine Allee von Beifall klatschenden Menschen gegangen, das fühlte sich schon gut an. Da den ganzen Tag die Sonne schien, wurde in der Mittagspause Schwimmen angeboten, welches eine große Schar von Konfis an den Strand brachte.

Vor dem Abendessen reiste Lea Vosgerau an, die Kirchenmusikerin aus St. Remberti. Sie wird bis Sonntag hier sein und mit uns singen.

Lea war auch direkt Teil des nächsten Programmpunktes, des Stationsganges. Hier haben wir in vier Gruppen, fünfzehnminütige Stationen durchlaufen: Singen, eine Geschichte hören, Mandalas malen und Vertrauensübungen.

Der Tag wurde mit einer Folge vom Sandmännchen geschlossen, wonach wir alle glücklich und zufrieden ins Bett gingen.

Gefühle über Gefühle

Gefühle über Gefühle

Ehe man sich versah, war der erste Morgen da. Nach dem Wecken steht erstmal Bewegung auf dem Plan: Einmal kurz ins Meer, Joggen, Radfahren oder Fitness. Das Frühstück schmeckt dann umso besser, besonders der Käse war heute sehr lecker. In dem ersten Plenum des Tages haben wir über menschliche Grundgefühle gesprochen und sieben verschiedene festgelegt, die alle Menschen kennen: Freude, Liebe, Angst, Trauer, Wut, Überraschung/Erschrecken und Ekel.

Außerdem haben wir Improvisationstheater gespielt: ein Wutausbruch im Dschungel, Ekel bis zum Erbrechen im Supermarkt, ein Liebespaar im Zoo… Nach diesem Programmpunkt haben viele von uns Volleyball oder Fußball gespielt und das gute Wetter genossen. Einige haben auf ihrem Zimmer gechillt oder etwas gelesen. Andere wiederum saßen am Strand und haben den Wellen gelauscht.

Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Soße gab und als Nachtisch Vanillepudding, sehr lecker! Jeden Tag nach dem Mittagessen von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr gibt es eine Mittagspause. Ein paar von uns wollen in der Zeit ruhen oder sogar schlafen, deshalb sollen wir uns so leise wie möglich verhalten. Das fiel besonders denen, die im Großen Tagesraum die zweite Halbzeit vom Spiel Deutschland – Schweiz geschaut haben, nicht so leicht.

Nach der Pause stand der nächste Programmpunkt an. Gemeinsam in den Tischgruppen haben wir Memory gespielt, aber kein normales, sondern ein Bibel-Memory. In Teams galt es, zu einer Bibelstelle die dazugehörige Emotion aufzudecken. Später wurden zu den Stellen und Emotionen noch Standbilder entwickelt, die am Abend vorgestellt wurden. Eine Freude-Vers ist zum Beispiel: „Schlagt froh in die Hände und jauchzet Gott mit fröhlichem Schall.“

Auch die Projektarbeit haben an diesem Tag zum ersten Mal stattgefunden. Hier entstehen zum Beispiel Geschenke und Schmuck für die Taufe und Konfirmation, Upcycling-Produkte, ein Theaterstück, eine Choreografie, die Türzeitung und der Blog. Manche probieren sich an verschiedenen Zeichenstielen, während sich andere am Debattieren oder an Standardtänzen versuchen.

In unseren Tagebüchern haben wir heute eine Karte der Gefühle erstellt. So können wir abends bei der Zimmer- und Zeltbesprechungen rekapitulieren, wie wir uns den Tag über so gefühlt haben.  Beim Abendabschluss hat Lina eine Kurzgeschichte vorgelesen. Sie erzählt davon, dass die Liebe zweier Prinzen stärker ist als der gegenseitige Hass ihrer Königsväter. Das war ein schöner Abschluss unseres ersten Tages.

Anreise

Anreise

Es ist so weit! Endlich ging es los und eine Schar von Jugendlichen machte sich auf den Weg nach Hohenfelde. Zunächst trafen wir uns am Parkplatz der Kirche und verabschiedeten uns von unseren Eltern. Man munkelt, es sei die ein oder andere Träne geflossen. Doch diese waren schnell durch Vorfreude und Aufregung vergessen. Dann ging es endlich los! Auf der Busfahrt wurden schon viele Spiele gespielt, etwas geschnackt, Musik gehört und letzte „Snaps“, Instagram Stories und WhatsApp Nachrichten verschickt, denn in Hohenfelde angekommen, mussten wir unsere Handys abgeben. Für einige war das nicht leicht. Bald schon sind wir auf unsere Zimmer und Zelte gegangen, haben ausgepackt und die Betten bezogen. Im Anschluss haben wir mit unserer Zimmer- oder Zeltleitung einen kleinen Rundgang über das Gelände gemacht. Dieses besitzt einen Volleyballplatz, ein Fußballfeld, Tischtennisplatten, einen Zeltplatz und sehr viele Möglichkeiten zum Entspannen und Spielen, am schönsten ist es natürlich am Strand direkt hinter unserem Strandtor.

Zum Kennenlernen des Geländes haben wir außerdem ein lustiges Gruppenspiel erleben dürfen. Beim „Speed-Dating“ haben wir uns mit immer neuen Gegenübern über Lieblingsspeisen, Lebensträume und Hobbies unterhalten.  Am Abend haben wir einen Brief an uns selbst verfasst und einen ersten Tagebucheintrag in unser Hohenfelde-Tagebuch geschrieben. Und dann haben wir ein Public Viewing in schwarz-rot-gold veranstaltet und die erste Halbzeit des EM-Spiels Deutschland gegen die Schweiz geschaut. War nicht leicht, mit diesem Halbzeitstand ins Bett zu gehen!

Doch irgendwann sind auch uns die Augen zu gefallen und wir sind eingeschlafen. Vereinzelt konnte man draußen noch Stimmen wahrnehmen, doch die konnten ja nicht von den Konfis sein…

Die 10 Gebote – Ostern 2022

Die 10 Gebote – Ostern 2022

Heute wurden wir leider von blödem Wetter geweckt, aber was soll man machen, wenigstens regnet es bisher nicht jeden Tag durch. Dafür geht jeden morgen die Sonne in der Musikecke auf, wenn sich die Konfirmand*innen an den Tisch setzen.

Heute gab es ein Plenum mit Torben, zum Thema der 10 Gebote. Gestartet haben wir aber mit der Frage, welche Werte für uns selbst die wichtigsten in einer Gemeinschaft sind. Diese Werte wurden dann auf die Ebene unseres Staates abstrahiert, indem wir die Grundrechte in unserem Grundgesetz besprochen haben. Das Tagesthema der 10 Gebote wurden dann durch ein kleines Schauspiel von Moritz und Martha eingeführt. Es folgten zum ersten Mal in dieser Freizeit die Freizeitprojekte. Es wurden HF-Armbänder geknüpft, Schmuck gebastelt und gespielt.

Zum Mittagessen gab es heute Cordon Bleu und Pommes, deliziös. Unsere Mittagspause war heute aber nur eine Stunde lang, aber dann wir hatten was ganz Besonderes vor.

Auf dem Programm stand ein Ausflug zur Straußenfarm, trotz des anhaltenden Schmuddelwetters durch den Wind und Niesel. Ein langer Marsch durch Strand und Wiesen brachte uns zum benachbarten Bauernhof mit den riesigen Laufvögeln. Es ist einfach immer eine besondere Erfahrung, diese Riesenvögel zu sehen und kennen zu lernen. Und man muss es so sagen: „Babystrauße sind soo süß!“. Aber leider ereilten uns dort auch sehr bedrückende Nachrichten: Der Besitzer der Straußenfarm hatte gerade erfahren, dass er wegen der Vogelgrippe möglicherweise alle Vögel keulen müsse, was seinen finanziellen Ruin bedeuten würde. Wir hoffen, dass es nicht so kommt, denn diese Attraktion sollte unbedingt erhalten bleiben.

Lea Vosgerau, die Kantorin unserer Gemeinde, besucht uns für ein paar Tage. Während wir bei der Straußenfarm waren, konnte sie sich schon ein wenig einleben. Abends sangen wir mit ihr die Lieder der morgigen Taufe und genossen die zusätzlich zu Gabys Talent hinzugewonnene Expertise.