Endlich Ferien, endlich wieder Hohenfelde. Pünktlich um 11 Uhr ging es vom Gemeindeparkplatz in Bremen los. Was folgt ist ein typischer Samstag zum Ferienstart, volle Straßen, immer wieder Stau und eine leicht verspätete Ankunft in Hohenfelde. Aber dafür werden wir von Sonnenstrahlen begrüßt, eine steife Brise weht über das Gelände und treibt die Wolken über den Himmel. Ganz normales Hohenfelde Wetter eben.
Nachdem die Zimmer bezogen und erste Ansagen gemacht wurden, startet die Freizeit mit einer Runde Capture the Flag für alle. Voller Einsatz beider Teams sorgt für ein spannendes Spiel und die ein oder anderen Grasflecken auf den hellen Jeans und Jogginghosen. So viel Einsatz muss natürlich belohnt werden, das erste Abendessen steht an.
Auch der Abend gestaltet sich ganz entspannt, zwischen Papierkugelschlacht und der Suche nach Gemeinsamkeiten lernt sich die Gruppe schon besser kennen. Zudem werden Logbücher gebastelt und gestaltet, die uns während der kommenden Woche begleiten werden. So wie auf jeder Segelreise eben.
Zum Abendabschluss sitzen wir gemeinsam auf dem Freisitz, lauschen Arnes Geschichte über den Klabautermann und stellen fest, dass wir uns eigentlich schon auf unserer Segelreise für diese Woche befinden. Dann wird es ruhig im Freizeitheim Hohenfelde und die erste Nacht bricht herein. Wir freuen uns auf eine Woche voller spannender Inhalte, viel Freizeit, hoffentlich gutem Wetter und einer tollen Gemeinschaft.
Heute haben wir noch einmal die zwei Wochen Revue passieren lassen und dann auf die zweite Hälfte der Konfi-Zeit vorausgeblickt.
In einem Quiz-Duell zu den Thementagen haben die „Broken“ knapp vor den „Hackepetern“ gewonnen.
Am Nachmittag haben wir den Schwung aus Hohenfelde genutzt, um die Vorfreude auf die vorausliegende Konfi-Zeit zu schüren. Es gibt tolle Angebote der evangelischen Jugend, die wir vorgestellt haben und außerdem konnten sie sich ein diakonisches Erfahrungsfeld aussuchen, das sie im zweiten Halbjahr an einem Tag erkunden werden.
Danach hieß es „Heidewitzka“: Lager aufräumen. Da gibt es immer eine Menge zu tun. Am nächsten Morgen ist ja Abreise.
Hiermit verabschieden wir uns vom diesjährigen HF-Blog!
Erst war ich schockiert, als mir klar wurde, dass Jugendliche heute nichts mehr mit dem Begriff und der Feier des „Abendmahls“ anfangen können. Es zeigt, wie drastisch der Abbruch christlicher Kultur ist; im Besonderen in einem Bundesland wie Bremen, das in seinem Lehrplan quasi keinen christlichen Religionsunterricht mehr vorsieht.
Aber nach diesem Tag wissen zumindest unsere Konfirmanden, worum es hier geht. Sie haben zuerst etwas über das jüdische Passafest und die Feier des Sederabends erfahren. Am Nachmittag sind wir in unterschiedliche Figuren aus dem Leben Jesu geschlüpft und haben ein Erinnerungsmahl nachgestellt. Abends haben wir einen wunderschönen Ausflug in den Ort gemacht und dort einen Gottesdienst mit Abendmahl in der kleinen Dorfkirche gefeiert.
Der Rückweg am Strand wurde mit einem malerischen Sonnenuntergang gekrönt.
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Taufe. Rund 40 Gäste hatten sich für den Nachmittag angemeldet. Aber zuvor hat jeder Konfirmand und jede Konfirmandin ein Geschenk der St. Remberti Gemeinde bekommen: eine eigene Bibel. Dafür gab es einen weißen Umschlag, den man für sich schön gestalten konnte. Wie man in diesem heiligen Buch der Christenheit liest und sich zurechtfindet, werden wir noch genauer lernen.
Nach dem Mittagessen wurde es turbulent: der Tagesraum musste für die Kuchentafel mit über hundert Personen schön eingedeckt werden, der Gottesdienstort am Lagerfeuerplatz musste vorbereitet werden: ein geschmückter Altar, die Taufkerzen, Sitzgelegenheiten für die Gottesdienstbesucher.
Wegen der stürmischen See konnten wir nicht am Strand feiern – man hätte kein Wort verstanden. Nur zur Taufe selbst sind wir alle an den Strand gegangen. Die Täuflinge wurden alle nochmal gefragt, ob sie getauft werden möchten, und dann wurden sie dreimal mit Ostseewasser auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft.
Am Abend, als alle Besucher wieder weg waren, haben wir die traditionelle “Polo” getanzt. Es ist eine Choreographie, die man mit einem Tanzpartner*in tanzt.
Danach gab es eine Party mit einer eigens erstellen Konfi-Playlist. Beim letzten Lied stehen wir Arm in Arm im Kreis und hören „Welch ein Tag“. Welch ein schöner Tag ist zu Ende gegangen!
Der Vormittag begann mit einem großen Schreck für uns, denn ein Konfirmand ist von der Wippe gefallen und hat sich den Arm gebrochen. Er wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Spoiler: Zum Glück konnte er gleich operiert werden und ist am nächsten Tag wieder zu uns ins Freizeitheim gebracht worden.
Wir haben uns heute mit der Bedeutung der Taufe beschäftigt. Die Ex-Konfis haben die biblische Geschichte von Jesu Taufe als Schauspiel dargestellt. Später haben wir Segenswünsche und Fürbitten für unsere zehn Täuflinge aufgeschrieben.
Zum Mittagessen gab es Burger, die (leider) alle vegetarisch und vegan waren. Die anderen wurden wohl nicht geliefert.
Am Nachmittag haben wir in einer Stationsarbeit wichtige Symbole der Taufe kennengelernt: das Kreuz, das Fisch-Zeichen, das Element des Wassers, die Bedeutung des Namens und der Taufkerze.
Abends haben wir eine Spiele-Rallye gemacht mit lustigen Kinderspielen wie Topfschlagen, Eierlauf und Montagsmaler.
Außerdem durften wir die erste Halbzeit der Frauen-EM Deutschland gegen Schweden auf der Leinwand schauen. Nach einer grandiosen ersten viertel Stunde war das deutsche Team den Schwedinnen ja leider deutlich unterlegen.