Regatta

Regatta

Der heutige Sonntag in Hohenfelde war als Regattatag ausgeschrieben. Für alle, die nicht genau wissen, was damit gemeint ist, hier eine Erklärung. Eine Regatta bezeichnet eine Wettfahrt mit einem Boot, bei der die verschiedenen Teilnehmer gegeneinander antreten. Wir haben hier zwar keine Boote, können aber trotzdem in einer Reihe von Wettkämpfen gegeneinander antreten.

Dafür haben wir uns am Vormittag zuerst für die Regattavorbereitung getroffen. Denn jedes Team muss sich natürlich erst besprechen, einen Teamnamen überlegen und ein zugehöriges Wappen entwerfen. Danach konnte es endlich losgehen. Bei strahlendem Sonnenschein, guter Musik und bester Laune sind die Teams verschiedene Regatta-Stationen abgelaufen. Dabei mussten sie sich im Sackhüpfen, Bälle-weitergeben, Zielwurf, Slalom und Staffellauf beweisen.

Nach dem wirklich leckeren Mittagessen (es gab Köttbullar mit Kartoffelecken!) stand in der Mittagspause das erste Fußballspiel der Freizeit an. Die zahlreichen Tore des 8:2 haben nicht nur den Spielerinnen und Spielern, sondern auch den Zuschauerinnen und Zuschauern sichtbar Spaß gemacht.

Am Nachmittag war die Fortsetzung der Regatta angesetzt. Nachdem es am Vormittag sportlich zuging, war am Nachmittag mehr das Köpfchen gefragt. An verschiedenen Stationen haben die Jugendlichen Quizfragen beantwortet. Danach stand ein großes 2-Felder-Ball Turnier an, oder wie wir es nennen: Hohenfelder-Ball. Auch hier haben sich die Teams in einem sportlichen Wettkampf gemessen. Bei all den Aktivitäten in der Sonne auf dem Zeltplatz kommt dabei ein richtiges Hohenfelde Sommergefühl auf. Die positive Stimmung zieht sich heute den ganzen Tag durch unser Freizeitheim und sorgt dafür, dass wir ein ganzes Stück dichter zusammenwachsen.

Zum Abschluss des Tages kommen wir noch einmal zu einem Spieleabend zusammen. Hier konnte frei gewählt werden zwischen einer Runde Werwolf oder den verschiedensten Brettspielen aus der Spieleecke.

Enden tut der Tag wie immer im Gemeinsamen Abschluss, heute im Großen Tagesraum bei Kerzenschein. Jugendleiter Joris fasst den Tag zusammen: “Und irgendwo zwischen all dem Wettkampf geschieht etwas, das man nicht plant: Eine Crew feuert die andere an. Denn eine Regatta ist kein Krieg. Eine Regatta ist ein Fest – ein Fest des Könnens, des Versuchens, des Zusammenhalts.”

Der Blog wünscht eine gute Nacht und freut sich auf die kommenden Tage!

Crew!

Crew!

Am zweiten Tag in Hohenfelde soll es sich ganz um die Crew drehen. Wo die Crew sonst die Besatzung eines Schiffes ist, ist sie für uns die Gruppe an Menschen, mit der wir zusammen in Hohenfelde sind.

Wie wichtig die Arbeit im Team ist, hat sich heute direkt nach dem Frühstück beim Spiel „Capture the Flag“ gezeigt. Bei diesem Geländespiel geht es für zwei Teams darum, die Flagge des jeweils anderen aus dem gegnerischen Gebiet zu holen und in Sicherheit zu bringen. Eine aufregende, schnelle und aktive Aktion am Vormittag, die bei den Konfis Wiederholungsbedarf auslöst.

Am Nachmittag folgte das nächste große Geländespiel. Es heißt „SOS Schiffbruch“ und das Szenario ist folgendes: alle 80 Konfis und Jugendleitenden befinden sich auf einer großen Seereise, sie sitzen in einem Boot. Auf einmal kommt ein Sturm auf. Wind, Regen und Wellen nehmen zu. Schließlich ein Leck im Boot und es kommt zum Schiffbruch.

Alle Jugendlichen werden über das ganze Gelände verteilt und sind vom Schiffbruch getroffen. Manche von ihnen können aber nicht mehr laufen, andere nicht mehr hören oder sehen. Wieder andere sind aber völlig verwirrt. Manche haben das dringende Bedürfnis, Bäume zu umarmen. Einige schreien bei jeder Berührung das Wort „Pizza“ aus vollem Halse. Darauf reagieren wieder andere jedoch panisch und rennen schreiend weg. Zudem gibt es gleich vier Menschen, die denken, sie wären die Kapitäne des Schiffes und würden den sicheren Ort kennen. Komisch nur, dass sie sich dabei widersprechen. Aber trotzdem haben die Konfis ein gemeinsames Ziel: den sicheren Ort auf dem Gelände finden und sich dort alle gemeinsam einfinden. Aber wie bekommt man dort alle hin? Nach zahlreichen witzigen Situationen schaffen es doch glatt alle 80 Konfis, den Parkplatz als sicheren Ort zu identifizieren und sich dort zu sammeln. Was ein Nachmittag!

Auch die Pflicht- und Freizeitprojekte finden an diesem Tag statt. Neben den gestern beschriebenen Pflichtprojekten sind die Freizeitprojekte ein neuer Programmpunkt, die uns während der Freizeit begleiten werden. Am heutigen Tag konnten die Konfis freiwillig Henna Tattoos, Hohenfelde Armbänder und Perlen Armbänder machen oder Sorgenfresser basteln. Wir sind gespannt, was hier in den nächsten Tagen noch passieren wird!

Beim gemeinsamen Abschluss bekommen alle Konfis ein Puzzleteil ausgeteilt und sollen überlegen, welches Puzzleteil sie selbst in der Gruppe sein können. Unser zweiter Beitrag für das Marmeladenglas!

Damit wünscht der Blog eine gute Nacht!

Ankommen – Hohenfelde Ahoi!

Ankommen – Hohenfelde Ahoi!

Es gibt Tage, die scheinen kein Ende zu haben. Und der heutige Tag gehört definitiv dazu.

Zu Hohenfelde gehört das Wecken durch die Jugendleitenden genauso dazu, wie der Frühsport und die Backschaft. Um kurz vor acht Uhr tönen also die ersten Klänge der Musikbox durch unser Freizeitheim. Pünktlich um viertel nach acht flitzen die Konfis über das Gelände, um noch pünktlich zum Frühsport zu kommen. Dabei konnten sie sich heute zwischen einem Sprung in die Ostsee, einem Spaziergang, einer Runde Yoga oder Joggen entscheiden.

Am Vormittag geht es dann vor allem darum, dass sich die Jugendlichen besser kennenlernen. Beim Speed-Dating, Simon-Says und Namensspielen wird hier der Anfang gemacht.

Nach dem wirklich leckeren Mittagessen und dem verzweifelten Versuch, bei Sturm ein Gruppenfoto zu machen, geht es am Nachmittag spielerisch weiter. Beim sogenannten „Chaosspiel“ suchen die Jugendlichen in kleinen Gruppen die Motive von Fotos auf dem ganzen Gelände. Und dabei bricht wirklich Chaos aus. Es wird gerannt, gerufen, gesucht, gemogelt und schließlich gewonnen. Was für eine hervorragende Gelegenheit, das Gelände besser kennenzulernen!

Vor dem Abendessen findet dann auch die erste Runde der sogenannten „Pflichtprojekte“ statt. Die Jugendlichen werden sich im Laufe der zwei Wochen regelmäßig in ihren gewählten Pflichtprojekten treffen und zu einem bestimmten Thema arbeiten. Während die Pfadfinder:innen heute ihr Logbuch erstellt haben, um sämtliche Erlebnisse in der Natur besser festzuhalten, wurden im Taufprojekt die Taufkerzen und Geschenke für die Täuflinge begonnen. Im Musikprojekt soll ein Lied zu und über Hohenfelde entstehen, die Türzeitung versteht sich als Gruppe von Journalist:innen des Freizeitheims und die Bastelgruppe hat Lesezeichen und Schlüsselanhänger gestaltet. Zeitgleich hat sich eine Gruppe von Schachspielern am großen Schachbrett getroffen und erste Züge eingeübt. Wir sind gespannt, was hier in den nächsten zwei Wochen noch entsteht!

Der Tag endet damit, dass wir im Großen Tagesraum Marmeladengläser gestalten. Die Idee ist, dass diese Gläser ein kleiner Ort werden, um Erinnerungen der Freizeit zu sammeln. Nach den Jugendfilmen „Die Wilden Hühner“ die sogenannten Marmeladenglasmomente. Bestimmt eine schöne Erinnerung am Ende der Zeit.

Zum Abendabschluss gibt es einen Rückblick auf den heutigen Tag, eine Geschichte über einen kleinen Seemann, der eine große Reise antritt und die Frage, was uns eigentlich in die nächsten zwei Wochen erwartet. Man munkelt, dass es genauso spannend sein wird, wie die Seereise aus der Geschichte.

Damit sind die gefühlt längsten 24 Stunden seit der Ankunft zu Ende. Der Blog wünscht eine gute Nacht!

Leinen los – auf nach Hohenfelde!

Leinen los – auf nach Hohenfelde!

Lange darauf gewartet und schon sind sie da: die Sommerferien! Für knapp 85 Jugendliche der Remberi Gemeinde bedeutet das in diesem Jahr, dass es für zwei Wochen nach Hohenfelde geht. Und heute war der Auftakt dieser zwei Wochen. Los geht’s in Bremen, eine Gruppe von 100 Menschen, Gepäck und Material für sämtliche Projekte der Freizeit müssen in zwei Reisebusse gestopft werden. Dabei sind die Busse direkt so voll, dass das Gepäck nicht nur in den Gepäckräumen, sondern auch auf den Toiletten der Busse gelagert werden muss. Aber nachdem auch dieses Problem gelöst ist, kann es endlich los nach Hohenfelde gehen.

Über Hamburg und Kiel führt die Reise uns hoch in den Norden. Nach den Städten geht es vorbei an Feldern und Wiesen, bis endlich die Ostsee in Sicht kommt. Die Ankunft in Hohenfelde ist genau so, wie sie immer ist und wie sie zu sein hat: chaotisch. Wem gehört welcher Koffer? Wer muss wohin? Warum haben wir neben Bällen, Pappe und Bastelzeug auch Stehlampe und Spiegel dabei? Wann gibt es Abendessen? Viele Fragen, viele neue Eindrücke und viele neue Menschen. Am ersten Abend geht es vor allem darum, unser Freizeitheim an der Ostsee kennenzulernen. Die Jugendlichen beziehen ihre Zimmer und Zelte, lernen sich untereinander und ihre Jugendleitenden besser kennen und machen einen Rundgang über das Gelände. Es gibt viele Orte zu entdecken: Haupthaus und Osthaus, Spielehaus, Strand, Fußballplatz, Uhu, Kantine und und und. So ein Anreisetag ist immer aufregend, trotzdem liegen am Ende des Tages alle Jugendlichen in ihren Betten und können gespannt auf die nächsten Tage warten. Der Blog jedenfalls ist voller Vorfreude auf die nächsten zwei Wochen, es gibt mit Sicherheit viel zu berichten!

Heidewitzka, Herr Kapitän!

Heidewitzka, Herr Kapitän!

Langsam neigt sich unsere Freizeit dem Ende entgegen. Umso schöner, dass sich dieser Morgen nochmal von seiner besten Seite zeigt. Strahlend blauer Himmel und das warme Licht der Morgensonne begrüßen uns zum Frühsport.

Für den Vormittag ist erneut eine Gästin nach Hohenfelde angereist. Eine junge Bootsbauerin und Seglerin nimmt uns mit auf ihre eigene Segelreise. Anhand von Bildern können wir diese Reise vom Segeln in der Jugend, über große Reisen, Ausbildung und Weltumseglung verfolgen. Dabei passieren wir natürlich die Etappen der letzten Tage. Heimathafen, Navigation, Seesack packen, Leinen los, Wind in den Segeln. Es geht um Stürme, Piraten, Wale und Delfine, kleine Inseln mitten im Ozean, die Schwierigkeiten einer solchen Reise und die ganz besonderen Momente. Die Bilder und Geschichten wecken Fernweh und machen Lust auf Aufbruch.

Kalt und stürmisch ist die Mittagspause, da hilft es nur, sich beim Fußballspielen warm zu laufen. Das macht heute nochmal richtig Spaß. Am Nachmittag steht dann das große Aufräumen an. Heidewitzka, wie wir sagen. Die Koffer werden gepackt, Zimmer gesaugt, Flure gefegt, Teppiche geklopft, Mülleimer entleert und das ganze Gelände einmal umgekrempelt. Aber Dank der Tatkräftigen Unterstützung ist auch dieser Pflichtteil schnell abgehakt. Und bald taucht die Abendsonne das Gelände in ein warmes Licht.

Zum letzten Abend der Freizeit steht nochmal eine gemeinsame Aktion an. Freizeitleitung Arne lädt zum Kneipenquiz in den Großen Tagesraum ein. Es gibt Snacks, Getränke und zahlreiche Quizfragen. Im Kamin brennt ein kleines Feuer, aus den Lautsprechern kommt Musik. Es wird sich unterhalten, Karten gespielt und ordentlich gerätselt.

Den krönenden Abschluss bildet wie immer die Diashow. Beim Rückblick auf die letzte Woche und unsere schöne Freizeit kullern da die ein oder anderen Tränen. Aber so schwer der Abschied auch sein mag, hat mal jemand gesagt, dass wir wegfahren müssen, um wiederzukommen. Und genau das werden hoffentlich viele von uns tun.

Und so ist unsere gemeinsame Segelreise schon zu Ende. Wir als Leitungsteam und Jugendleitende können und möchten an dieser Stelle sagen, dass wir eine sehr schöne Woche hatten. Eine tolle, lebhafte Gruppe, die offen für unser Programm war, sich voller Freude in die Freizeit gestürzt und diese Woche zu einer ganz besonderen gemacht hat. In diesem Sinne verabschiedet sich der Blog aus Hohenfelde und hofft auf ein baldiges Wiedersehen und Wiederlesen.